Arbeitnehmer haben einen Rechtsanspruch auf betriebliche Altersvorsorge

 

(djd). Die gesetzliche Rente allein wird den meisten Menschen in Deutschland im Ruhestand nicht reichen, um den gewohnten Lebensstandard zu erhalten. Ein attraktiver Baustein zur finanziellen Sicherheit im Alter kann die betriebliche Altersvorsorge (bAV) sein. So bezeichnet man den Aufbau einer Zusatzrente über den Arbeitgeber.

 

Frau checkt betriebliche Altersvorsorge
Ein attraktiver Baustein zur finanziellen Sicherheit im Alter kann die betriebliche Altersvorsorge (bAV) sein.
Foto: djd/Nürnberger Versicherung/Getty Images/jeffbergen

 

Betriebliche Altersvorsorge ist praktisch und sinnvoll

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Bereits seit 2002 haben Arbeitnehmer in Deutschland einen gesetzlichen Anspruch auf eine bAV. Die Beschäftigten können also Teile des Gehalts oder Sonderzahlungen wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld in Beiträge zur bAV umwandeln. Seit 2019 muss der Chef das Ganze sogar mit mindestens 15 Prozent bezuschussen. Da die Beiträge direkt vom Bruttolohn abgezogen werden, sparen Arbeitnehmer in der aktiven Phase bis zu einer gewissen Beitragshöhe Steuern und Sozialabgaben. Die Besteuerung erfolgt erst später im Rentenalter. Arbeitnehmer sollten sich also in der Personalabteilung informieren, welches bAV-Modell der Arbeitgeber anbietet. Denn dabei gibt es ganz unterschiedliche Formen der Ausgestaltung. Als Vertragspartner entscheidet stets der Arbeitgeber, welches Modell am besten zu den betrieblichen Gegebenheiten passt. Die Nürnberger Versicherung etwa bietet deshalb verschiedene bedarfsorientierte Lösungen an, alle Informationen gibt es unter www.nuernberger.de**. Zu unterscheiden ist zwischen einer Direktversicherung und der Abwicklung über eine Unterstützungskasse.

 

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Varianten betrieblicher Altersvorsorge im Überblick

Bei der Direktversicherung werden Teile des Gehalts steuerfrei bis zu 568 Euro im Monat als Beitrag in eine Versicherung umgewandelt. Diese Form der bAV eignet sich für alle Mitarbeiter. Die Versicherungsleistung erhalten der Versicherungsnehmer oder seine Hinterbliebenen direkt von der Versicherung, mit der der Vertrag abgeschlossen wurde. Die Leistung selbst lässt sich sehr flexibel ausgestalten. Die zweite Variante ist die rückgedeckte Unterstützungskasse. Sie wird von mehreren Trägerunternehmen finanziert und sagt Alters- oder Invaliditätsleistungen zu, die über einen Versicherungsvertrag rückgedeckt werden. Dieser Versorgungsweg eignet sich besonders für Gesellschafter-Geschäftsführer oder leitende Angestellte mit meist größerem Versorgungsbedarf. Die Beiträge zugunsten einer rückgedeckten Unterstützungskasse sind sogar unbegrenzt steuerfrei.

 

Berater für betriebliche Altersvorsorge
Seit 2002 hat jeder Arbeitnehmer einen gesetzlichen Anspruch auf die betriebliche Altersvorsorge (bAV). Die Beschäftigten können Teile des Gehalts oder Sonderzahlungen wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld in Beiträge zur bAV umwandeln.
Foto: djd/Nürnberger Versicherung/Getty Images/francescoridolfi.com

 

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Seit 2002 haben Arbeitnehmer in Deutschland einen gesetzlichen Anspruch auf eine betriebliche Altersvorsorge (bAV). Die Beschäftigten können Teile des Gehalts oder Sonderzahlungen wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld in Beiträge zur bAV umwandeln. Seit 2019 muss der Chef das Ganze sogar mit mindestens 15 Prozent bezuschussen. Da die Beiträge direkt vom Bruttolohn abgezogen werden, sparen Arbeitnehmer bis zu einer gewissen Beitragshöhe Steuern und Sozialabgaben. Die Besteuerung erfolgt erst später im Rentenalter. Arbeitnehmer sollten sich in der Personalabteilung informieren, auf welches Modell der eigene Arbeitgeber setzt. Die Nürnberger Versicherung bietet als Vertragspartner verschiedene bedarfsorientierte Lösungen an, alle Infos gibt es unter www.nuernberger.de**.