Ratgeber Recht: Konflikte können oftmals außergerichtlich beigelegt werden

(djd). Die 27-jährige Anna R. arbeitete in einem großen Berliner Kaufhaus. Ihr vorgesetzter Abteilungsleiter hatte ihr bei ihrem Ausscheiden aus der Firma ein Zeugnis ausgestellt, das unter anderem auch Bezug auf ihr Verhalten gegenüber ihren Vorgesetzten nahm. Hierzu schrieb die Firma: „Das Verhalten von Frau R. war einwandfrei.“ Anna R. wollte diesen Passus allerdings um ein „jederzeit“ ergänzt haben, wie sie dies auch im Zeugnis anderer Kolleginnen gesehen hatte. Diesem Wunsch kam der Abteilungsleiter auch auf wiederholten Wunsch hin nicht nach.

 

Unangenehme Überraschung: Wenn Zeugnisse nicht nach ihrem Wunsch ausfallen, können Arbeitnehmer unter Umständen dagegen vorgehen. Am besten ist es dabei, ein aufwändiges Gerichtsverfahren zu vermeiden.
Unangenehme Überraschung: Wenn Zeugnisse nicht nach ihrem Wunsch ausfallen, können Arbeitnehmer unter Umständen dagegen vorgehen. Am besten ist es dabei, ein aufwändiges Gerichtsverfahren zu vermeiden.
Foto: djd/ROLAND Rechtsschutz-Versicherungs-AG/Getty Images – Emilija Manevska

 

Mediation brachte die Lösung des Konflikts

Die für die Zeugnisausstellung zuständige Personalabteilung des Kaufhauses hätte dem Wunsch von Frau R. gerne entsprochen, durfte eine Änderung des Zeugnisses jedoch ohne Zustimmung des Abteilungsleiters nicht vornehmen. Anna R. bat deshalb ihren Rechtsschutz-Versicherer, ihr in dieser Sache behilflich zu sein und nahm die von ihm vorgeschlagene Mediation als Lösungsweg an. Der beauftragten Mediatorin gelang es dann tatsächlich, gemeinsam mit einer Sachbearbeiterin aus der Personalabteilung des Kaufhauses eine Änderung des Zeugnisses zu erzielen. Nebeneffekt des Verfahrens: Die Personalabteilung des Kaufhauses wird zukünftig berechtigt sein, mehr Einfluss auf den Inhalt von Zeugnissen zu nehmen. Emotionen wie die des Abteilungsleiters spielen dann keine entscheidende Rolle mehr.

 

Ob Mieterhöhung, Kündigung, Scheidung oder Hausbau - Konfliktpotenzial lauert in allen Lebensbereichen. Oftmals ist es besser, einen Streit ohne aufwändiges Gerichtsverfahren zu lösen.
Ob Mieterhöhung, Kündigung, Scheidung oder Hausbau – Konfliktpotenzial lauert in allen Lebensbereichen. Oftmals ist es besser, einen Streit ohne aufwändiges Gerichtsverfahren zu lösen.
Foto: djd/Roland Rechtsschutz-Versicherungs-AG/Monkey Business – Fotolia

 

Mit Prävention und schneller Soforthilfe teure Gerichtsprozesse vermeiden

Wie bei Anna R. können durch eine schnelle und komfortable Rechtsberatung am Telefon und eine Mediation langwierige und nervenaufreibende Prozesse in vielen Fällen schon im Vorfeld vermieden werden. Vor diesem Hintergrund hat beispielsweise Roland Rechtsschutz das Angebot „LawGuide“ entwickelt. Dieses bietet telefonische Rechtsberatung, Mediation und Konfliktlösungsunterstützung. Ob Mieterhöhung, Verkehrsunfall, Kündigung, Scheidung oder Hausbau – die Kunden können sich zu allen Themen und für ihren individuellen Fall eine rechtlich verbindliche Experten-Meinung einholen. Sollte eine Beratung nicht reichen, vermittelt und finanziert der Versicherer eine professionelle Mediation. Mehr Informationen gibt es unter www.roland-lawguide.de. Die Versicherung soll vor allem jüngere, kostenbewusste und vorausschauende Kunden ansprechen – denn durch die Vermeidung gerichtlicher Konflikte und eine vorausschauende Lösungsunterstützung kann sie zu einem deutlich günstigeren Tarif angeboten werden als herkömmliche Rechtsschutz-Policen.

 

 

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